6. Oktober 2012: Lange Nacht der Bilder

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - dieses Sprichwort wurde von Manfred Schluder, Kurt Grollitsch und Franz Lakner wortwörtlich umgesetzt, nicht Worte, sondern Fotografien dominierten diesen Abend und erzählten ihre eigenen Geschichten mittels einer universellen Sprache, der Bildsprache.

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6. Oktober 2012: Mosaik und Theater in der Galerie Muh

Die Galerie Muh, ein ehemaliger Stall am Aichberg, ca. 20 Minuten Autofahrt von Wolfsberg entfernt, mit wunderbarer Wandlung in einen Ort, der Platz und Raum für Kultur bietet, war während der „Langen Nacht der Museen„ fest in Hermagorer Hand. Die Wände füllte die Mosaikkünstlerin Angela Zimek wähend Yulia Izmaylova und Felix Strasser, bekannt als „VADA„ oder „das Kleinste Theater der Welt„, den Raum mit einem Zitatenmosaik aus der Literatur füllten - aktuell bzw. aktualisiert.

Ferdinand Kreuzer (links) mit seinen eingeladenen KünstlerInnen vlnr: Angela Zimek, Felix Strasser und Yulia Izmaylova

Die BesucherInnen bekamen ein vielfältiges Programm geboten. Neben einer Werkschau von Angela Zimek, von ihrem ersten Mosaik, einer Kopie eines antiken Mosaiks über Mosaike auf Leinwand, Kieselsteinbilder bis zu den aktuellen, abstrakten kleinformatigen Mosaiken bot das Schauspielerduo einen beeindruckenden Auftritt, ein Konglomerat aus russischer und deutscher Literatur. Zudem konnten die Anwesenden sich selbst als Mosaizisten probieren und eröffneten an diesem Abend ein Projekt - ein Mosaik mit offenem Ausgang: Jede/r konnte ein paar Smalten kleben - ob nur ein einzelnes Teilchen, eine Linie, Fläche, Blume, ... irgendwann in naher oder ferner Zukunft wird ein Zufalls- bzw. Gemeinschaftsmosaik entstanden sein

www.galerie-muh.wg.vu
www..vada.cc
www.angelazimek.at

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28. September 2012: Lesung mit Engelbert Obernosterer - Intermezzi von Jakob Pernull

Interessiert und amüsiert folgte das Publikum Engelbert Obernosterers Radfahrt durch die kleine Bezirksstadt Hermagor, erkannte sofort den Straßenverlauf zwischen wohl bekannten Bauwerken und Personen. Sein auszugsweise literarischer Blick auf die kleine Stadt zwischen den Bergen und seine BewohnerInnen füllte nach ein paar Monaten unterschiedlichster Aktivitäten des Vereins unter Obmann Manfred Schluder noch einmal den Ausstellungsraum in der Hauptstraße 2 und sorgte nicht nur für einen Wiedererkennungswert sondern auch für Lacher.

Neben Engelbert Obernosterer erntete auch der Kabarettist Jakob Pernull mit seinen Intermezzi Lacher und Applaus.

Neben den Mitgliedern von GailtalArt waren noch weitere Künstler wie z.B. Inge Lasser oder Herbert Unterweger im Publikum, um ihren Künstlerkollegen nicht nur zuzuhören sondern im Anschluss noch mit ihnen zu plaudern.

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15. Sept. - 20. Okt. 2012: Internationale Mosaikausstellung in Clauiano/Trivignano Udinese

Angela Zimek, die einigen HermagorerInnen auch vom Symposium in Rattendorf bekannt ist, ist eine von 38 Mosaikkünstlerinnen, die in der 1. International Contemporary Mosaic Art Exhibition in Clauiano, in der Nähe von Palmanova ausstellt. Die Ausstellung selbst ist ein Mosaik - ein Mosaik verschiedenr KünstlerInnen aus aller Welt, ein Mosaik aus verschiedenen Stilen, Materialien und Botschaften. In diesem internationalen Conglomerat von KünstlerInnen aus den USA, Kanada, Australien, Frankreich, Italien und anderen Ländern zeigt auch die in Klagenfurt lebende Künstlerin Angela Zimek drei Bilder aus ihrem „Atmen“-Zyklus und das Mosaik „berührungs.los“.


KünstlerInnen vlnr: Giulio Menossi/Italien; Dana Teturova/Tschechien; Andjelka Radojevic/Serbien; Angela Zimek/Österreich; Arlene Piarulli/Italien; Banu Bilginer Cevikel/Türkei; Lilian Broca/Kanada; Olivier Perret/Frankreich; Demetrio Piccoli/Italien

Angela Zimek erlernte das Mosaik vor über 20 Jahren in Ravenna, der Mosaikhauptstadt Italiens, hat sich jedoch von der klassischen Methode gelöst und ihre eigene Mosaiksprache gefunden. Ihre Materialien blieben jedoch klassisch – Naturstein und Smalten, jenes Glas, mit dem bereits seit Jahrhunderten Mosaiken gefertigt werden. Durch die unebene Oberfläche bilden vor allem in ihren neueren Werken, wie in der Ausstellung zu sehen ist, auch Licht und Schatten einen wesentlich Teil ihrer Kompositionen.

Alle Künstlerinnen dieser Ausstellung sind Mitglieder der Online-Plattform „Contemporary Mosaic Art“, welche von der Amerikanerin Pam Givens gegründet wurde und heute mit weit über 2000 MosaizistInnen aus über 60 Ländern die größte Vereinigung von Mosaikkünstlerinnen weltweit ist. Maestro Giulio Menossi, international anerkannter Mosaikkünstler aus Udine und ebenfalls Mitglied von CMA (Contamporary Mosaic Art) erfüllt sich mit dieser Ausstellung den lang gehegten Traum, eine internationale Mosaikausstellung in Friaul zu präsentieren.


Im Anschluss an die Vernissage gab es ein Buffet mit regionalen Spezialitäten und ein Cellokonzert

Die Ausstellung ist noch bis zum 20. Oktober in der „Art Exhibition Gallery“; Via della Filanda 1; Clauiano/Comune die Trivignano Udinese zu sehen. Öffnungszeiten jeweils Samstag und Sonntag von 9:00 bis 17:00 Uhr.

Wer nicht die Möglichkeit hat, die Ausstellung in Clauiano zu besuchen, kann während der ORF-Langen Nacht der Museen in der Galerie Muh (9431 Aichberg 39 - Wolfsberg) einen Querschnitt von Angela Zimeks Mosaiken besichtigen.

www.angelazimek.at

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14. Juli 2012: Goldhauben, Keramik & Mosaik am Hermagorer Kirchtag

"Das bin ja ich" rief eine überraschte Betrachterin der Goldhauben-Fotos während ihres Besuches in der temporären Galerie Hauptstraße 2. Mit ihrer Begleiterin, die ebenso überrascht "Echt, wo?" rief, unterhielt sie sich lebhaft über vergangene Zeiten. Franz Lackners Goldhaubenfotos wurden von den BesucherInnen mit Erinnerungen und Erlebnissen kommentiert - auch die Rückblicke riefen schöne aber auch schlimme Erinnerungen an Ereignisse der letzten Jahre und Jahrzehnte wach. Das begehbare Hermagorer Fotoalbum begeisterte, ebenso die von Franz Lackner im Schaufenster installierte Fotoschau der aktuellen Ereignisse am Hermagorer Kirchtag.

Doch nicht nur auf Fotos konnten die Goldhauben bewundert werden. Franz Lackner stellte auch eine alte Tracht mit Goldhaube zu Verfügung. Die Schaufensterpuppe fühlte sich offensichtlich wohl in dieser kostbaren Kleidung und bildete mit dem passionierten Fotografen ein hübsches Paar:

Elisabeth Muffat (Keramik) und Angela Zimek (Mosaik) konnte wieder bei ihrer Arbeit über die Schultern geschaut werden. Elisabeth formte auf faszinierende Weise mit ihrem Werkstoff Ton eine perfekte Kugel, während Angela bei Elisabeth ein wenig in die Lehre ging, indem sie Ton mit Mosaik zu verbinden versuchte. Lorenz Wieser ergänzte seine Ausstellung mit attraktiven Holzreliefs:

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10. Juli 2012: Diashow: Naturerlebnis Karnische Region & Eröffnung der Fotoausstellung "Goldhauben einst und heute"

Es ist doch schade, wenn die alten Geräte ungenutzt im Keller einstauben - und so stellte sich die Frage, ob die alte Dia-Karusell-Anlage überhaupt noch funktionstüchtig sei. Also wurde das riesige Ding entstaubt und ein in den Jahren 1992 - 1994 verwendeter Diavortrag herausgekramt. Viele Freunde, unter anderem Vizebürgermeister Tillian und Stadträtin Ball, folgten sowohl der Einladung als auch der Diashow "Naturerlebnis Karnische Region". Der Diavortrag wurde vor 20 Jahren als Werbung für den Fremdenverkehr eingesezt und im Stadtsaal Hermagor sowie in verschiedenen Fremdenverkehrsbetrieben, aber auch in Deutschland gezeigt. Eines wurde mit dieser Veranstaltung bewiesen: Auch ein altes Medium abseits digitaler Daten kann faszinieren.

Auch die mit diesem Vortrag eröffnete Foto-Ausstellung von Franz Lackner: "Goldhauben einst und heute" interessierte das Publikum.

Für musikalische Unterhaltung sorgte der Musiker Jakoby aus Tröpolach. Mit einem gemütlichen Zusammensitzen klang der Abend aus.
Ob wir wohl in 20 Jahren mit Hilfe eines alten Beamers eine Fotoshow zeigen werden - wohl kaum - eher mit der dann um weitere 20 Jahre gealterten Diaanlage.

Fotoalbum auf www.facebook.com/GailtalArt

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22. Juni 2012: Sonnwendfeier beim Goldschutzstein in Rattendorf

Der Regen zog rechtzeitig ab und die durch die Wolken hindurchbrechende Sonne eröffnete den Abend mit ihrem eigenen Lichtspiel und schenkte uns auch in diesem Jahr einen Regenbogen. Auch wenn der Himmel wolkenverhangen blieb, die Temperaturen eher herbstlich denn sommerlich schienen, kamen die Rattendorfer warm bekleidet und mit Schirmen ausgestattet, um den Sommer bei ihrem neuen Wahrzeichen, dem Goldschutzstein am Rattendorfer Ringdamm, willkommen zu heißen.

Mit Einbruch der Dunkelheit wurde der in den Tagen zuvor aufgebaute Holzkegel fachmännisch entzündet und bald schon loderte ein beachtliches Feuer in den dunklen Himmel.

Der Himmel ließ sich vom warmen Feuer überzeugen, und es blieb trocken. Die Gäste unterhielten sich bis spät in die Nacht und rückten mit fortgeschrittener Stunde immer näher an das wärmende Feuer. Wir waren uns alle darüber einig, dass wir auch im nächsten Jahr an diesem besonderen Platz den Sommer begrüßen wollen.

Fotoalbum auf www.facebook.com/GailtalArt

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2. & 3. Juni 2012: GailtalArt am Speckfest

Es riecht nach Speck, nach Frigga, nach frischem Brot - das 20. Speckfest lockt tausende Besucher nach Hermagor, die sich durch die unterschiedlichsten Köstlichkeiten kosten: Speck, Frigga, Specknudeln und vieles mehr.

Inmitten dieses kulinarischen Übeflusses gab es eine beinahe speckfreie Zone. Die Ausstellung GailtalArt "stellt aus" hatte während der beiden Speckfesttage geöffnet und bot Fotografien, Recyclingkunst, Keramik, Holzschnitte und Mosaik für das Auge.

Interessierte Gäste konnten jedoch nicht nur die Ausstellung besuchen, sondern auch Elisabeth Muffat beim Arbeiten mit Ton und Angela Zimek beim Fertigen eines Mosaiks beobachten.

Fotoalbum auf www.facebook.com/GailtalArt

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25.5.2012 GailtalArt "stellt aus"

Aufmerksamen Leuten sind die mit Bildern gefüllten Schaufenster des leeren Hauses hinter der Raiffeisenbank - Hauptstraße 2 - bereits in den letzten Wochen aufgefallen. Am Freitag, 25.05.2012 lud der Verein „Fotoclub – Kunstwerkstatt Hermagor“ zur Vernissage  GailtalArt „stellt aus“, in deren Rahmen Hans Müller auf seine fesselnde und unterhaltsame Weise Ausschnitte aus seinem Buch „Postbusgeschichten“ las.

Unter den vielen, aufmerksamen Gästen waren auch Bürgermeister Sigi Ronacher, Vizebürgermeister Mag. Karl Tillian, Stadträtin Irmgard Hartlieb, Gemeinderat Johannes Kandolf und Literaturkollege Engelbert Obernosterer. Den Abschluss der humorvollen Lesung, in die Hans Müller auch weitere persönliche Erzählungen und eigene Lieder, die er mit seiner Gitarre begleitete, einstreute, waren zwei improvisierte Lieder zu vom Publikum vorgegebenen Themen: „Kartenspielen“ und  „klane Tetschn“. Der Künstler verstand es, diese Themen aus sehr persönlicher Sicht , abseits aktueller Diskussionen zu verarbeiten und begeisterte damit sein Publikum. Im Anschluss gab es unter den Gästen und KünstlerInnen noch regen Gedankenaustausch zur Lesung und zu den ausgestellten Werken. Die Ausstellung zeigt:

  • Manfred Schluder - Fotografien
  • Kurt Grollitsch - Fotografien, Recyklingarbeiten
  • Franz Lackner - Fotografien
  • Elisabeth Muffat - Kermaik
  • Lorenz Wieser - Holzschnitte, Holzskulpturen
  • Angela Zimek - Mosaike
  • Text und Bilder zur Vernissage von Hans Jost auf www.hermagor.cc
    Fotoalbum auf www.facebook.com/GailtalArt

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    28.4.2012 Wechsel im Schaufenster

    Franz Lackner hatte seine Fotografien bereits in den letzten Tagen ausgetauscht und überrascht durch farbige Bilder mit Werken der Künstlerin Niki de Saint Phalle.

    Angela Zimek löste mit Mosaiken die Schachtelhalme von Elisabeth Muffat ab.

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    24.3.2012 - Frühlingsputz & Schaufenstergalerie

    Hauptstraße 2 - ein kleines altes Haus hinter der Raiffeisenbank Hermagor hat schon einiges gesehen: Stoffgeschäft, Molkerei .... Versicherung. Dann ist es still geworden in diesen Mauern - doch für die nächsten Wochen, Monate wird es noch einmal lebendig und frischer, kreativer Wind zieht durch die Räume. Anfangs nur in den Schaufenstern - doch dabei soll es nicht bleiben.

    Mit der Präsentation einer Auswahl ihrer Werke in den drei großen Schaufenstern eröffneten Elisabeth Muffat, Franz Lackner und Kurt Grollitsch die Ausstellungstätigkeit.

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    24.2.2012 Musikschule Hermagor - Elisabeth Muffat: Artenvielfalt

    Schlank streben sie nach oben, die Schachtelhalme aus Ton, für die sich Elisabeth Muffat die Natur zum Vorbild genommen hat. Jeder einzelne "Halm" zeigt in der Vergrößerung seinen eigenen Charakter - einmal kantiger, einmal weicher und wie der reale Schachtelhalm können die einzelnen Segmente geteilt und wieder zusammengefügt werden.

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    Zukunftspläne für das Jahr und Heringsalat

    11.02.2012
    Auch wenn bereits vor unserer Sitzung entschieden war, dass es auch in diesem Jahr kein Symposium geben wird, so waren sich alle einig, dass wir in gewisser Form GailtalArt weiter leben lassen wollen. Der Winter zeigte sich an diesem Tag von seiner Schneesturmseite, während bei wärmenden Tee in Kurts warmer Stube Zukunftspläne geschmiedet wurden. Am Ende waren sich alle einig, dass es auch ohne Kunstsymposium ein spannendes Jahr werden wird. Nach der Sitzung kämpften wir uns ein paar Meter weiter durch den Schneesturm, um im Radnig Bad den köstlichen und beliebten Heringssalat zu genießen.
    (Angela Zimek)

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